08.02.2011 Kultur
Die Landeshauptstadt Stuttgart verleiht ihren 55. Kompositionspreises an Ansgar Beste aus Münster für sein Werk “Rituel Bizarre“ für präpariertes Streichorchester (2008/2009) und Leopold Hurt aus Hamburg für sein Werk “Erratischer Block“ (2006).
Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, wird die Preise am Donnerstag, 10. Februar, um 20 Uhr im Kunstmuseum Stuttgart übergeben. Die Werke werden durch das Ensemble Intégrales beziehungsweise das Ensemble Legno aufgeführt. Außerdem erfolgt die Deutsche Erstaufführung von Josep Sanz´ Komposition “King Lear, Akt IV, Szene 6“ für fünf Stimmen (2008) durch die Neuen Vokalsolisten. Die Laudatio hält Dr. Winrich Hopp, Künstlerischer Leiter des Musikfests Berlin. Den Rahmen für das Preisträgerkonzert und die Übergabe der Urkunden bildet das Festival Neue Musik Stuttgart ECLAT.
Um den 55. Kompositionspreis hatten sich 15 Komponistinnen und 70 Komponisten mit insgesamt 165 Werken beworben. Frühere Preisträger waren unter anderem Helmut Lachenmann, Peter Ruzicka, Aribert Reimann, Younghi Pagh-Paan und Adriana Hölszky. Der Preis, der seit 1955 jährlich verliehen wird, ist mit 12 000 Euro dotiert und kann in zwei Teilen vergeben werden. Sein Ziel ist es, junge Komponisten und zeitgenössische Musik zu fördern und ins öffentliche Bewusstsein zu transportieren.


