Polizei Suchtberatung informiert über ihre Arbeit Die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, Gabriele Müller-Trimbusch, hat in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsausschusses am 17. Mai über die Klientenstruktur der Suchthilfe berichtet.
Außerdem sprach sie über die Leistungen der Stuttgarter Träger der Suchthilfe in den Bereichen Prävention, Beratung und Behandlung.
Im vergangenen Jahr fanden mit 4806 Fällen 9,8 Prozent mehr Beratungen statt als im Vorjahr. Bei 47 Prozent der Beratungen ging es um eine Alkoholproblematik, bei 30 Prozent um Probleme mit illegalen Substanzen.
Außerdem wurden 119 spielsüchtige Personen (doppelt so viele wie im Vorjahr) und 181 Klientinnen mit der Hauptdiagnose Essstörungen beraten. Mit den derzeitigen Kapazitäten kann vielen Nachfragen nach Beratung nicht nachgekommen werden.
Die Tendenz der letzen Jahre, dass die Substitutionsfälle (Behandlung mit Ersatzdroge) kontinuierlich ansteigen, hat sich fortgesetzt. Im letzten Jahr gab es
916 Klienten, 100 Substituierte mehr als im Vorjahr, die in einer Substitutionsbehandlung betreut wurden.
Im Jahr 2009 wurden von der Polizei neun Drogentote (2008: zwölf Drogentote) gezählt. Damit ist diese Zahl weiterhin rückläufig.