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Studie zu interkulturellem Dialog wird vorgestellt
Das Europäische Städtenetzwerk zur kommunalen Integrationspolitik CLIP (Cities for Local Integration Policies) hat 2008/2009 eine wissenschaftliche Untersuchung in 30 europäischen Städten zu interkulturellem Dialog, Schwerpunkt Muslime, durchgeführt.

Studie zu interkulturellem Dialog wird vorgestellt

11.11.2010 Kultur


Das Europäische Städtenetzwerk zur kommunalen Integrationspolitik CLIP (Cities for Local Integration Policies) hat 2008/2009 eine wissenschaftliche Untersuchung in 30 europäischen Städten zu interkulturellem Dialog, Schwerpunkt Muslime, durchgeführt.
Die Studie untersucht die interkulturellen und interreligiösen Beziehungen der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen zu ethnischen und religiösen Gruppen und den allgemeinen integrationspolitischen Ansatz der Städte.

Doris Lüken-Klaßen vom Europäischen Forum für Migrationsstudien (efms), Universität Bamberg, stellt am Donnerstag, 18. November, um 17.15 Uhr im Kleinen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses die Studie “Interkultureller Dialog und Intergruppenbeziehungen in Stuttgart und Europa“ vor.

Durch die zunehmende Migration werden die europäischen Städte in ihren Bevölkerungsstrukturen immer “bunter“. Einerseits haben Städte die Chance, von dieser kulturellen Vielfalt durch Zuwanderung zu profitieren. Andererseits stehen sie aber auch vor der Herausforderung, kulturell und ethnisch heterogene Bevölkerungsgruppen in die kommunale Gesellschaft zu integrieren und das friedliche Zusammenleben der Bevölkerung zu gewährleisten.

Um diese Bemühungen zu unterstützen und mehr Interaktionen und Dialog zwischen unterschiedlichen Gruppen anzuregen, hatte die Europäische Union das Jahr 2008 zum Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs erklärt.

In der Studie ging es vor allem um folgende Fragen: Welche Strategien gibt es, um die einheimische Bevölkerung und die staatlichen Institutionen stärker in den interkulturellen Dialog einzubinden? Welche Interessen, Bedürfnisse und Wünsche haben ethnische und religiöse Gruppen und wie reagiert die Stadt darauf? Wie geht man mit Ängsten gegenüber kultureller und religiöser Überfremdung in der Öffentlichkeit und bei städtischen Beschäftigten um? Welche Strategien gibt es, um die sogenannten “Problemgruppen“ in den interkulturellen Dialog einzubinden?

Um eine Anmeldung bis Dienstag, 16. November, bei der Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung für Integrationspolitik, Telefon 216-7896, Fax 216-56 40 oder E-Mail sip@stuttgart.de, wird gebeten.
Infotelefon (0711) 216-7896
E-Mail sip@stuttgart.de





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Quelle: Stadt Stuttgart / 11.11.2010

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