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Bürgerumfrage zur Verkehrsmittelwahl
Stuttgart Bilder
© Thorben Wengert/PIXELIO
Im neuen Monatsheft 4/2010 des Statistischen Amts der Landeshauptstadt Stuttgart werden schwerpunktmäßig zwei Analysen zur letzten Bürgerumfrage 2009 präsentiert.

Der erste Beitrag stellt die Ergebnisse zu den Standardfragen der Bürgerumfrage vor, die im Zwei-Jahres-Rhythmus regelmäßig erhoben werden. Hierzu zählen die Themen Leben in Stuttgart, Lebensqualität, Zufriedenheit mit Lebensbereichen, Problemwahrnehmung, Eigenimage der Stadt, Haushaltsprioritäten und Zukunftserwartungen. Der Beitrag wird durch eine detaillierte Darstellung der Methodik der Bürgerumfrage ergänzt. Ein zweiter Beitrag zur Bürgerumfrage 2009 befasst sich mit den Ergebnissen zum Schwerpunktthema „Radverkehr in Stuttgart“. Dabei wird deutlich, dass das Verkehrsmittel der Wahl – beruflich und privat – für die Stuttgarter der Pkw ist. Das Fahrrad stellt eher eine Alternative für kürzere Strecken dar und wird häufig in Verbindung mit anderen Verkehrsmitteln genutzt.

Den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2009 zufolge bleibt das „Fahrradklima“ in Stuttgart eher unterkühlt. Dabei ist jedoch eine leichte Stimmungsbesserung zu erkennen: Während die Situation für Fahrradfahrer seit 2005 nach wie vor gleich (kritisch) bewertet wird, benutzen mittlerweile etwas mehr Bürger im Alltag das Fahrrad als Verkehrsmittel. Zudem befürworten im Vergleich zu 2005 inzwischen deutlich mehr Stuttgarter höhere Ausgaben für den Radwegebau.

Als Hauptgrund, nicht Rad zu fahren, hat sich bei knapp der Hälfte der Nicht-Radfahrer das nicht verfügbare Fahrrad erwiesen. Infrastrukturelle Mängel („kein Radweg vorhanden“, „kein sicherer Radweg“) wurden ebenfalls genannt.

Dass Spaß am Rad fahren dafür entscheidend ist, ob das Fahrrad genutzt wird, zeigt die Frage nach den Gründen für eine Radnutzung. Als zweiten Hauptgrund Rad zu fahren, nennen die Befragten gesundheitliche Gründe und damit den Wunsch durch Bewegung fit zu bleiben. Als mögliche Zielgruppe für potenzielle „neue“ Radfahrer fallen besonders die 18- bis 24-Jährigen auf, die eine unterdurchschnittliche Radfahrerquote aufweisen und sich auch beim Thema Mehrausgaben für den Radwegebau sehr zurückhaltend äußern.

Das Monatsheft Nr. 4/2010 ist beim Statistischen Amt, Eberhardstraße 39, 70173 Stuttgart, Telefon 216-98587, Fax 216-98570, im Internet unter www. stuttgart.de/statistik oder per E-Mail an komunis@stuttgart.de zum Preis von vier Euro erhältlich.





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Quelle: Pressemitteilung Stadt Stuttgart / 21.05.2010

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